www.fama.de

Internetauftritt FAMA - Fachverband Messen & Veranstaltungen

add
FAMA - Herbsttagung 2017
27. + 28. November 2017

FAMA-Messefachtagung in der Landesmesse Stuttgart
 
 
 
 
FKMAUMAm+a Verlag
 
Presseinformation – Düsseldorf, 30. August 2012

Die Wände leben

Digital Signage hat den Massenmarkt erreicht. Die Screens werden immer häufiger vernetzt eingesetzt und decken ein hohes Aufgabenspektrum zwischen Information, Werbung und Markenwahrnehmung ab.

Als vor Jahren die ersten Flachbildschirme im Lebensmittelhandel auftauchten, wurden sie belächelt. Heute sind digitale Screens zur gezielten Konsumentenansprache aus der Welt des Handels, der Werbung und des öffentlichen Lebens nicht mehr wegzudenken. Die Zahl der aktuell im Markt vorhandenen digitalen Außenwerbeträger wird inzwischen auf weit über 60.000 geschätzt, Tendenz steigend. Der Boom kommt nicht von ungefähr: Digital Signage vereint positive Aspekte der TV-Werbung, insbesondere hinsichtlich Schnelligkeit und Flexibilität, mit der hohen Anziehungskraft des öffentlichen Raums als Kommunikationsplattform für die mobile Bevölkerung. Die Bedienkonzepte sind längst ausgereift: Elektronische Bildschirme werden von einem zentralen Rechner angesteuert und mit Inhalten beschickt, die aus Informationen, Unterhaltung oder Werbung, oft aus einem Mix aller drei Komponenten bestehen – je nachdem, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. So entstehen in Verbindung mit individuellen Formaten und Umfeldern bisweilen völlig neue Effekte und Darstellungsformen.

Typische Standorte für Digital Signage zielen dabei auf Menschen in Warte- oder zumindest Verweilsituationen. Also an Plätzen, in denen sie Zeit haben, sich mit den Inhalten zu beschäftigen – auf Bahnhöfen und Flughäfen, in Einkaufszentren, Schulen, Praxen, Apotheken, Fitness-Studios oder Fastfood-Restaurants. Daneben finden sich reine Straßenstellen in Form von Videoboards an hochfrequentierten Standorten, die in der Regel ausschließlich Werbung zeigen, sowie Riesenposter mit integrierten digitalen Elementen. Die großen Player der Außenwerbung pushen den Markt derzeit massiv: Marktführer Ströer etwa konzentriert sich mit seinen über 4.000 Bildschirmen vor allem auf „Public Buildings“, also Einkaufszentren, Bahnhöfe sowie S- und U-Bahn-Stationen, die Berliner Wall AG ging im Sommer vergangenen Jahres mit dem ersten Netz digitaler Werbeträger entlang von Straßen an den Start.
Verkaufsförderung Digital
Spannend ist die Entwicklung im Handel, wo die digitalen Screens immer häufiger hinter den Ladentheken Produkte präsentieren: In den ECE Einkaufscentern beispielsweise vermarktet die Tochtergesellschaft ECE Flatmedia ein digitales Netzwerk mit 949 Screens und erreicht damit rund 9 Millionen Besucher bei einer Reichweite von mehr als 38 Millionen Kontakten pro Woche. Dabei können durch „Doppel-Screen-Installationen“ parallel ein Logo und der Spot auf 2 Screens nebeneinander ausgestrahlt werden. Neben dem permanenten Branding soll sich so eine emotionale Markenbotschaft platzieren lassen.

Die Werbebotschaft ist eingebettet in einem Loop, in dem täglich aktualisierte Nachrichten aus Lifestyle, Wirtschaft, Politik und Sport gesendet werden und bildet damit einen abwechslungsreichen Infotainment-Mix. „Die hohe Kaufbereitschaft von Center- Besuchern macht diese Zielgruppe besonders attraktiv für Werbungtreibende“, sagt ECE flatmedia-Geschäftsführer Oliver Poppelbaum. Das Screennetzwerk in den Shopping-Centern verlagere die Kommunikationsstrategie zum POS und wirke dort in der unmittelbaren Kaufentscheidungssituation. „Durch die Bewegtbildinhalte ist es möglich, die Markenbotschaften emotional in Szene zu setzen und additiv mit aktuellen Angeboten zu unterlegen.“
Digital Signage sorgt für Aufmerksamkeit
Die überdimensionalen LED-Bildschirme, Videoboards und Infoscreens fallen inzwischen den Bürgern verstärkt auf: Sechs von zehn Großstädtern bleiben vor ihnen stehen, um sich die digitale Außenwerbung genauer anzusehen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Out-Of-Home-Spezialagentur Kinetic, für die im Frühjahr 1.900 Personen zwischen 14 und 65 Jahren befragt wurden. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse für Werbekunden: Die Modernität der Bildschirme beispielsweise strahlt auf die dort präsentierten Marken ab. Unabhängig vom Alter finden mehr als die Hälfte der Befragten, dass die Screens auf interessante Produkte aufmerksam machen. Am bekanntesten sind die Bildschirme an Bahnhöfen: 73 Prozent der Personen, die dort mindestens einmal in drei Monaten waren, haben sich an die modernen Werbeflächen erinnert. Zum Vergleich: Screens an Tankstellen blieben nur 15 Prozent der jeweiligen Zielgruppe im Gedächtnis. „Die aktive Wahrnehmung der digitalen Out-of-Home Medien wird perspektivisch zunehmen“, sagt Maria Ehrenberg, Director of Insight bei Kinetic. Bemerkenswert: Fast die Hälfte (44 Prozent) der Befragten in Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Stuttgart, und Hannover sieht sich überdies das Programm gezielt an. 48 Prozent der 14- bis 35-Jährigen bestätigten eine intensive Zuwendung zu den Screens. Mehr als die Hälfte (63 Prozent) der Befragten glauben, dass die Bildschirme auf interessante Produkte aufmerksam machen. Offenbar gelingt über die vom TV gelernte Anmutung der Werbeträger eine gedankliche Verknüpfung: Acht von zehn Befragten favorisieren nämlich Bewegtbilder und Animationen gegenüber den bis dato noch weit verbreitenden Standbildern, 40 Prozent würden sich mit Ton hinterlegte Werbung auf den digitalen Screens wünschen.

DOOH in der Stuttgarter Innenstadt: Flexible und zielgruppengerechte Inhalte Aufmerksamkeit ist das Gold des digitalen Zeitalters – dieses Motto könnte der Digital Signage-Anbieter TREND Vision bei der Konzeption des Mega LED im Sinn gehabt haben. Die digitale Großwerbefläche aus 144 Modulen und mit einer Höhe von sechs Metern bildet eine Fläche von elf Quadratmetern. Sie steht in Stuttgarts Innenstadt an einer hochfrequentierten Einkaufsstraße zwischen Restaurants, Verbraucher- und Baumärkten. Laut Frequenzatlas des Fachverbandes Außenwerbung e.V. (FAW) kommen dort fast 2.000 Kontakte pro Stunde zusammen. Über ein eigenes Onlinebuchungsportal können Unternehmen, die Produkte für sich selbst oder einen Endkunden vermarkten wollen, die digitalen Inhalte als 5-Sekunden-Spot flexibel platzieren – zeitlich und inhaltlich an die jeweilige Zielgruppe angepasst. „Der Kunde kann wählen, ob er den Content jährlich, monatlich, täglich oder stündlich wechseln möchte“, sagt Trend-Geschäftsführer Frank Zurmühlen. „Im Extremfall könnte er an einem Tag jede Stunde andere Inhalte abspielen, die er online selbstständig festlegt.“ Neben den Werbespots sollen auf digitalen Stelen aber auch redaktionelle Inhalte wie Nachrichten oder Wetterberichte zu sehen sein.

TREND Vision legt bei seinen Digital Signage Lösungen besonderen Wert auf eine starke Individualisierung der Produkte entsprechend den Kundenwünschen. Die Anwendungen fügen sich so hervorragend in ihre Umgebung ein. Neueste Anwendungen zeigt das Unternehmen im Herbst als Aussteller der Digital Signage World. Hier treffen sich einmal im Jahr internationale Anbieter von Hard-, Software und Komplettlösungen und zeigen Anwendungsbeispiele für den Handel, Informations- und Wegeführungssysteme, Interaktivität und Content. Die Digital Signage World ist Teil der viscom, Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design, die vom 25. bis 27. Oktober in Frankfurt stattfindet.
Digitale Beschilderung im Hotel
Zu sehen sein werden in der Digital Signage World dann auch die Neuheiten von Macnetix. Das Unternehmen bietet individuelle Softwarelösungen, ein aktuelles Projekt ist das Dormero Hotel in Frankfurt. Hier werden bei der digitalen Beschilderung insgesamt zwölf softwaregestützte Displays eingesetzt. Nichts ist künftig unmöglich – so sieht das Aleksej Leunov, Vorstand der Hotel-Kette Gold Inn. Acht 42-Zöller schmücken den Barbereich des Dormero Hotels und werden nicht nur für die Cocktailangebote genutzt, sondern erzeugen als so genannter „Motion Background“ die unterschiedlichsten Stimmungen. „Die Eingabe der Daten erfolgt zentral, wobei unsere Software es ermöglicht, entweder alle Bildschirme zusammen oder einzeln zu bespielen“, betont Macnetix-Geschäftsführer Dirk Wahrheit, der für die Implementierung des Systems verantwortlich war. Weitere Displays in den Fahrstühlen, im Tagungsraum sowie im Eingangsbereich des Hotels informieren über das Geschehen im Haus.

Während auf den beiden Liftmonitoren aktuelle Tagesangebote beworben werden, geben die 65-Zoll-Bildschirme in Lobby und Tagungsraum einen Überblick über die im Haus stattfindenden Veranstaltungen oder dienen zur Begrüßung der Gäste. „Unsere Gäste empfinden Technologie gerade dann als besonders sinnvoll, wenn sie auch deren Lebensstil unterstützt“, erläutert Manager Leunov seine Entscheidung für die digitalen Screens. „Mit dem System liefern wir unseren Gäste im Hotelzimmer und in den öffentlichen Hotelbereichen aktuell an die Tageszeit angepasste Informationen und prägen gleichzeitig die Atmosphäre des jeweiligen Raumes.“



Autor: Detlev Brechtel

www.viscom-messe.com

www.viscomblog.com

________________________________________

Hier finden Sie die Pressemitteilung und die Bilder zum Download: http://www.viscom-messe.com/die_waende_leben_70.409.html
Für Rückfragen steht Ihnen die Presseabteilung der Reed Exhibitions Deutschland GmbH gerne zur Verfügung.

Kontakt:
Dr. Mike Seidensticker
Pressesprecher
mike.seidensticker@reedexpo.de
Cornelia Maschke
Pressereferentin
cornelia.maschke@reedexpo.de

Weitere Informationen:

http://www.viscom-messe.com/pressemitteilungen_70.html


zurückmail
 
 
 
Fama Schlagwörter