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Presseinformation – Frankfurt, 16. April 2013

Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) positioniert sich zum Thema Veranstaltungssicherheit


Frankfurt, 16. April 2013 - Mit einer deutlichen Forderung nach einer bundeseinheitlichen Regelung für Sicherheit bei Groß-Veranstaltungen im Freien positionierte sich der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. bei seiner Jahreshauptversammlung 2013 anlässlich der Prolight+Sound in Frankfurt.

Der EVVC greift damit ein wichtiges sicherheitsrelevantes Thema der Branche auf und fordert die Umsetzung der von EVVC-Justiziar RA Volker Löhr erarbeiteten Musterverordnung. Wenn andere Bundesländer dem Beispiel Bayerns folgen – und davon ist auszugehen – gelten für die Durchführung von Veranstaltungen im Freien bald nicht mehr die speziellen Sicherheitsbestimmungen des Versammlungsstättenrechts. Nur noch Gelände mit fest eingebauten Tribünen sollen in Zukunft als Versammlungsstätten im Freien gelten. Klassische Open Air-Gelände ohne dauerhafte Tribünen-Bauten stünden dann mehr oder weniger in rechtsfreiem Raum. Eine denkbare analoge Anwendung der Sicherheitsvorschriften für Veranstaltungen nach der Musterversammlungsstätten-Verordnung (MVStättV) wäre dann im freien Ermessen der Behörde.

„Die Veranstaltungsbranche kann nicht zulassen, dass hier mit der Sicherheit von Besuchern gespielt wird, nur weil einzelne Länderbehörden keine Verantwortung mehr übernehmen wollen“ so EVVC-Präsident Joachim König. „Es ist unsere Pflicht, die Besuchersicherheit bei Groß-Veranstaltungen im Freien genauso zu gewährleisten wie bei Veranstaltungen in Hallen. Hier hat sich die Versammlungsstätten-Verordnung bereits seit Jahrzehnten erfolgreich bewährt und bietet eine hervorragende Grundlage auch für Freiluft-Events.“

Um die entstehende Rechtslücke zu schließen hat der EVVC in Anlehnung an die MVStättV eine Musterverordnung zur Veranstaltungssicherheit (Muster-Veranstaltungssicherheit-Verordnung - VaSiV ) entwickeln lassen. „Jetzt ist die Politik am Zuge“, so König.


Sicherheit bei Veranstaltungen auch Schwerpunktthema der Eventplaza

Veranstaltungssicherheit bildete auch eines der Schwerpunktthemen der Eventplaza der Prolight+Sound 2013. Unter dem Titel „I-ESC“ feierte die 1. Internationale Konferenz zur Veranstaltungssicherheit ihr Debut. Auf Initiative des Veranstalter DPVT (Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik GmbH) und der Messe Frankfurt trafen sich im Portalhaus des Messegeländes erstmals Experten zum Meinungsaustausch rund um die Sicherheit.

„Der große Zuspruch hat unsere Erwartungen übertroffen und zeigt uns, dass wir mit dem Thema Sicherheit den Nerv der Zeit getroffen haben“, so Heiner Betz, Technischer Leiter von KölnKongress und Vorstandsmitglied im EVVC. „Nach der Evaluierung der Besucherfragebögen wird die DPVT mit dem EVVC als Gesellschafter über ein Konzept zur Fortsetzung der Konferenz beraten.“

Alle zwei Jahre findet die Jahreshauptversammlung des EVVC anlässlich der Prolight+Sound in Frankfurt statt, um die Partnerschaft zur Messe Frankfurt zu dokumentieren und Veranstaltungstechnikern aus den Mitgliedsbetrieben die Gelegenheit zum kombinierten Besuch der Messe und der Jahreshauptversammlung zu bieten.


Rückblick auf das EVVC-Jahr 2012 – Wachstum und weitere Professionalisierung

Im Jahr 2012 erreichte die Budgetsumme des EVVC erstmals die Millionengrenze, was eine Verdreifachung des Volumens seit 1998 bedeutet. Um die daraus entstehenden Haftungsrisiken für Verbandsmitglieder zu minimieren, lagerte der EVVC den wirtschaftlichen Bereich des Verbandes in die neu gegründete EVVC Service- und Veranstaltungs-GmbH aus.

In der Zwischenzeit zählt der EVVC rund 700 Locations aus 339 ordentlichen Mitgliedsbetrieben sowie 62 Partnerunternehmen aus allen relevanten Bereichen der Zulieferindustrie der Branche.

Ein wichtiger Themenschwerpunkt des Verbandes ist die Lobbyarbeit, um die Wahrnehmung der Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft weiter voranzutreiben und zu stärken. Verschiedene Gespräche mit Politikern in Berlin mit Unterstützung des Hauptstadtrepräsentanten Dr. Hubert Koch sowie zahlreiche Vorträge auf ganz unterschiedlichen Veranstaltungen geben hierfür den richtigen Rahmen.

Wichtige Themen der Veranstaltungswirtschaft zu erkennen und proaktiv zu reagieren – darin besteht die Aufgabe des EVVC. Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. engagiert sich in Sachen GEMA und Funkfrequenzen genauso wie zum Thema Nachhaltigkeit und Compliance und vielen mehr.

Der EVVC
Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) repräsentiert über 700 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations jeder Größenordnung in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und weiteren angrenzenden europäischen Ländern.
Neben diesen, durch rund 340 Mitgliedsbetriebe vertretenen Häuser, ergänzen persönliche Mitglieder aus der Veranstaltungswirtschaft, Ehrenmitglieder sowie rund 60 Partnerunternehmen das breite Spektrum des Verbandes und machen den EVVC so zum vielseitigsten Kommunikationsnetzwerk der Branche.
Wichtige Themen des Verbandes sind z.B. die Entwicklung der Aus- und Weiterbildung in der Branche, die Erstellung branchenrelevanter Kennzahlen sowie die Kommunikation mit der Bundespolitik zur Vertretung der Interessen der Veranstaltungsindustrie.


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