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Presseinformation – Nürnberg, 04. September 2013

Hochwertige Digitalkameras gewinnen

Hochwertige Digitalkameras gewinnen

GfK-Ergebnisse zum Fotomarkt – erstes Halbjahr 2013
Nürnberg, 4. September 2013 – Der Fotomarkt in Westeuropa zeigt ein uneinheitliches Bild. Während die Segmente, die dem Substitutions-druck durch Smartphones stark ausgesetzt sind, deutlich an Umsatz verlieren, gewinnen vor allem hochwertige Digitalkameras. Insgesamt hat der Fotomarkt in Westeuropa im ersten Halbjahr 10 Prozent im Ver-gleich zum Vorjahreszeitraum eingebüßt. Das sind Ergebnisse von GfK zum Fotomarkt anlässlich der IFA 2013 in Berlin.
Vor allem einfach ausgestattete Kompaktkameras mit niedrigen Zoomfaktoren stehen in Konkurrenz zu den Fotofunktionen von Smartphones. Sie weisen im ersten Halbjahr 2013 ein Minus von 40 Prozent auf. Hochwertige Digitalkameras jedoch steigerten den Umsatz je nach Einsatzzweck und Zielgruppe zum Teil stark. So legten beispielsweise die Vollformat-(Fullframe-)Spiegelreflexkameras ein Umsatzwachstum von 26 Prozent vor. Aufgrund ihres hohen Durchschnittspreises von 2.245 Euro haben sie mit einem wertbezogenen Anteil von 14 Prozent an allen verkauften Kameras einen signifikant positiven Einfluss auf den Umsatz des Handels. Sie gleichen die Umsatzrückgänge bei Spiegelreflexkameras mit kleinerem Sensor (Minus 10 Prozent) sowie bei kompakten spiegello-sen System-Kameras (Minus 8 Prozent) nahezu aus. Insgesamt beansprucht der Bereich der Kameras mit Wechselobjektiv inzwischen etwa die Hälfte des Kamera-Umsatzes für sich.
Fixed-Lens-Kameras deutlich im Plus
Gut im Trend liegen aber auch anspruchsvolle Fixed-Lens-Kameras. Hier finden sich Kameras, die mit größeren Bildsensoren ausgestattet sind. Sie lagen mit 7 Prozent im Plus. Mit ihrem stabil hohen Durchschnittspreisni-veau von rund 450 Euro tragen sie zum Trading-Up im Kamera-Markt bei. Noch deutlicher ist der Impuls, der von Highzoom-Kameras mit einem opti-schen Zoom von 20-fach und mehr ausgeht: Sie wuchsen umsatzbezogen um 44 Prozent. Mehr als jeder dritte Euro, der für eine Fixed-Lens-Kamera ausgegeben wurde, entfällt auf dieses Segment. Besonders schnell wach-sen hierbei die Verkäufe schlanker „Travel“-Modelle mit einer Gehäusetiefe von 4 Zentimeter und weniger. Erfreulich ist zudem, dass das Durch-schnittspreisniveau innerhalb des ersten Halbjahres im Highzoom-Bereich mit etwa 250 Euro stabil blieb. In Summe entfielen bis Juni 2013 auf die genannten Bereiche bereits mehr als 25 Prozent des Kamera-Umsatzes beziehungsweise über 50 Prozent des Fixed-Lens-Umsatzes.
Eng verzahnt mit den Entwicklungen im Spiegelreflex- und Spiegellos-Bereich ist das Marktgeschehen bei Wechselobjektiven. Ihr Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2013 um 2 Prozent. Ihr Wertanteil am Fotomarkt (Kame-ras plus Objektive) beläuft sich bereits auf 22 Prozent. Dies zeigt die Po-tenziale, die sich aus einem steigenden Ausstattungsgrad mit hochwertigen Kameras für den Zubehörmarkt ergeben.
Ein übergreifendes Thema stellt die zunehmende Konnektivität von Kame-ras dar. Im Juni 2013 erlaubte bereits jede siebte verkaufte Kamera das „Teilen“ von Bildern dank integriertem WLAN.
Smartphones bewirken zwar einen Rückgang des Low-End-Kamera-Marktes, sie sorgen aber auch dafür, dass eine nie zuvor gekannte Zahl von Menschen mit dem Thema Fotografie in Kontakt kommt. Dies stellt eine einmalige Chance dar, möglichst viele Konsumenten für dieses Thema zu begeistern und letztlich zum Kauf immer hochwertigerer Kameras zu motivieren.
Zur Methode
Die GfK erhebt im Rahmen ihres Handelspanels in mehr als 60 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Digitalkameras, Wechselobjektiven und an-derem Fotozubehör. Dem vorliegenden Beitrag liegen Informationen zur Marktentwicklung in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spa-nien und den Niederlanden im ersten Halbjahr 2013 zugrunde.
Weitere Informationen: Heribert Tippenhauer, +49 911 395-2202,
heribert.tippenhauer@gfk.com oder im GfK-Messebüro auf der IFA in Ber-lin vom 6. September bis zum 11. September 2013 (VIP Raum 2, Großer Stern).
Über GfK
GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Annä-hernd 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovati-on und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wis-sen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz der GfK Gruppe 1,51 Milliarden Euro.

Informationen zum Download

GfK___Hochwertige_Digitalkameras_gewinnen.pdf

Weitere Informationen:

http://www.gfk.com/de/news-und-events/presse/pressemitteilungen/Seiten/default.aspx


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