www.fama.de

Internetauftritt FAMA - Fachverband Messen & Veranstaltungen

add
FAMA - Herbsttagung 2017
27. + 28. November 2017

FAMA-Messefachtagung in der Landesmesse Stuttgart
 
 
 
 
FKMAUMAm+a Verlag
 
Presseinformation – Nürnberg, 04. September 2013

Wachstum für Unterhaltungselektronik in innovativen Segmenten

GfK-Ergebnisse zum Unterhaltungselektronikmarkt – erstes Halb-jahr 2013
Nürnberg, 4. September 2013 – Der Markt für Unterhaltungselektronik befindet sich nach Jahren mit kontinuierlichem Wachstum im Um-bruch. Smartphone und Media Tablet stehen in der Gunst des Kon-sumenten ganz weit oben und sind beliebter als der Flachbildfernseher. Durch technische Innovationen ergeben sich in den Bereichen TV und Audio aber auch weiterhin Wachstumspotenziale. Das sind Ergebnisse von GfK zum Unterhaltungselektronikmarkt anlässlich der IFA 2013 in Berlin.
Noch im Jahr 2011 wurden weltweit (ohne Nordamerika) 262 Millionen Fernsehgeräte verkauft. Davon waren 81 Prozent LCD-TV-Geräte. Nach einem Boom in Japan im Jahr 2011 bedingt durch staatliche Subventionen und als Folge des Erdbebens, ging der Markt dort und damit in ganz Asien im Folgejahr deutlich zurück. Weltweit fanden 2012 nur noch 242 Millionen Fernsehgeräte ihre Abnehmer. Auch in Asien und dem Pazifischen Raum sank die Nachfrage im Jahr 2012 um 16 Prozent. In Europa wurden im gleichen Jahr insgesamt 63,5 Millionen Fernsehgeräte verkauft, ein Rück-gang von 8 Prozent. Vor allem in Deutschland wurde der Markt im vergan-genen Jahr durch die Abschaltung der analogen Fernsehübertragung ge-stützt. Aber auch die Fußball-Europameisterschaft trug gerade in Osteuro-pa zu einem erfolgreichen TV-Geschäft bei. In Frankreich und Großbritan-nien hingegen war die Nachfrage nach Fernsehgeräten bereits 2012 deutlich negativ.
Im Jahr 2013 fehlen in Europa externe Einflussfaktoren wie Sportereignisse oder andere Impulse, die zum Kauf von Unterhaltungselektronik beitragen. Im ersten Quartal wurden 6 Prozent weniger TV-Geräte in Europa verkauft als im Vergleichszeitraum 2012. Im zweiten Quartal waren es sogar 14 Prozent weniger. Gleichzeitig steigt jedoch nach wie vor die Nachfrage nach Smart-TV- und 3D-Fernsehgeräten und vor allem nach großen Bild-schirmklassen. Etwa jeder siebte LCD-Fernseher in Europa wird mit einer Bildschirmdiagonale über 120 Zentimeter verkauft. Und 36 Prozent der verkauften Flachbildfernseher in Europa können mit dem Internet verbun-den werden. In Deutschland sind sogar 60 Prozent aller vom Konsumenten gekauften Geräte mit der Smart-TV-Technologie ausgestattet. Zudem boten knapp 27 Prozent der in Europa im ersten Halbjahr 2013 verkauften Geräte eine 3D-Funktion.

Um diese Großbild-Fernsehgeräte optimal nutzen zu können, muss ent-sprechend hochauflösender „Content“ auf den Bildschirm gebracht werden. Als Folge dessen wuchs der Markt für Blu-ray-Player mit eingebauter Fest-platte gerade in Westeuropa mengenmäßig um 10 Prozent. Traditionelle DVD-Player mit Standardauflösung sind hingegen in der Nachfrage gesun-ken. Im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent.
Auch das Thema Audio spielt für den Verbraucher eine zunehmend wichti-gere Rolle. Bei immer mehr Flachbild-Fernsehgeräten genügen die inte-grierten Lautsprecher nicht mehr dem Anspruch auf Heimkino-Qualität. Investiert wird deshalb in externe Sound-Verbesserungen wie Soundbars.
In Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den Nie-derlanden wurde im Juni 2013 bereits zu jedem zehnten Flachbild-Fernsehgerät eine Soundbar verkauft.
Der Audiomarkt profitiert aber auch von dem Trend digitaler Sound-Übertragungsmöglichkeiten. Das Bedürfnis des Konsumenten, seine auf Smartphone und Media Player gespeicherte Musik zuhause auf jedem Gerät, überall hören zu können, nimmt stetig zu. „Multi Room“ ist hier an-gesagt und bedeutet die kabellose Übertragung der Musik vom Smartpho-ne zum heimischen Lautsprecher. Der Markt für Audio Streaming in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den Nieder-landen stieg im ersten Halbjahr 2013 in der Menge um 68 Prozent. Bei einem weiterhin boomenden Smartphone-Markt ist davon auszugehen, dass dieser Trend auch in Zukunft anhält.
Zur Methode
GfK erhebt im Rahmen des Handelspanels in mehr als 90 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Fernseh- und Videogeräten, tragbaren Audio-produkten, Camcordern, Hifi- und Home-Cinema-Systemen sowie In-Car-Elektronik. Für den westeuropäischen Markt liegen dieser Auswertung In-formationen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den Niederlanden für das erste Halbjahr 2013 zu Grunde.
Weitere Informationen: Juergen Boyny, +49 911 395 2325
juergen.boyny@gfk.com oder im Messebüro auf der IFA in Berlin vom 6. September bis zum 11. September 2013 (VIP Raum 2, Großer Stern).
Über GfK
GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Annä-hernd 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovati-on und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wis-sen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz der GfK Gruppe 1,51 Milliarden Euro.

Informationen zum Download

GfK___Wachstum_fuer_Unterhaltungselektronik.pdf

Weitere Informationen:

http://www.gfk.com/de/news-und-events/presse/pressemitteilungen/Seiten/default.aspx


zurückmail
 
 
 
Fama Schlagwörter