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Presseinformation – Nürnberg, 04. September 2013

Hochwertige Elektroprodukte liegen im Trend

GfK-Ergebnisse zum Elektrogroßgerätemarkt – erstes Halbjahr 2013
Nürnberg, 4. September 2013 – In Deutschland und vor allem Osteuropa entwickelt sich der Markt für Elektrogroßgeräte weiterhin positiv. Auch im mittleren Osten und Asien wächst die Nachfrage. Nahezu stabil hält sich der Markt dagegen in Südamerika. Weltweit stiegen die Ausgaben in den ersten sechs Monaten um knapp 5 Prozent (Basis: US-Dollar). Für das Gesamtjahr 2013 werden für den globalen Elektro-großgerätemarkt (ohne Nordamerika) Entwicklungen von plus 4 Prozent (Basis: US-Dollar) erwartet. Das sind die Ergebnisse von GfK zum Elektrogroßgerätemarkt anlässlich der IFA 2013 in Berlin.
Das wertmäßig stärkere Wachstum lässt sich unter anderem durch den weltweit anhaltenden Trend zu hochwertigeren Geräten erklären. Das Thema Ressourcenschonung im Hinblick auf Strom und Wasser wird immer wichtiger. Der Trend in Richtung energieeffiziente Geräte ist längst nicht nur in Europa, sondern auch in den Schwellenländern angekommen. Zudem wird die Nachfrage nach hocheffizienten Geräten durch staatliche Förderprogramme unterstützt. Neben umweltrelevanten Merkmalen, beein-flusst die Nachfrage nach größeren Kapazitäten und Komfortmerkmalen die Märkte positiv.
Entwicklungen in Europa gehen auseinander
Der westeuropäische Markt für Haushaltsgroßgeräte entwickelte sich im ersten Halbjahr 2013 mengenmäßig leicht rückläufig – wertmäßig nahezu stabil. Positiven Entwicklungen in Großbritannien, Deutschland und Öster-reich standen Rückgänge in den Märkten Frankreich, Spanien, Portugal und Italien gegenüber. Dort ging aufgrund ungünstiger makroökonomischer Bedingungen die Nachfrage stark zurück. Die Erwerbslosenquote beläuft sich in Frankreich auf knapp 11 Prozent und erreicht in Spanien sogar
27 Prozent. Sehr positiv entwickelten sich hingegen die osteuropäischen Märkte mit Ausnahme von Kasachstan und der Slowakei.
In mehr und mehr europäischen Haushalten wird Kochen als Event zele-briert und auf bewusste Ernährung geachtet. Dabei zeigt sich, dass zu-nehmend Trends aus dem Profibereich in der privaten Küche Einzug halten. Der Wunsch nach vitaminschonendem Kochen wirkte sich positiv auf die Verkäufe von Herden, Dampfgarern und Backöfen mit Dampfzufüh-rungsfunktion aus. Auch Induktionskochfelder, mit denen nach wie vor überdurchschnittliche Preise erzielt werden, gewannen an Bedeutung.
Insgesamt stehen beim Kauf von Elektrogroßgeräten in Europa Effizienz, Größe und Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Das Internet gewinnt dabei als alternativer Vertriebskanal zunehmend an Bedeutung.
Mittlere Osten entwickelt sich positiv – Afrika eher leicht rückläufig
Die Märkte im Mittleren Osten verzeichnen mit wenigen Ausnahmen kräftige Wachstumsraten. Vor allem in Saudi Arabien wird der Markt für Elektro-großgeräte durch die positive Entwicklung im Wohnungsmarkt gefördert. Insbesondere Kühlgeräte und Waschmaschinen erfreuen sich einer hohen Nachfrage.
Politische Instabilität in Ägypten und die damit verbundene Unsicherheit im Hinblick auf die künftige Konjunkturentwicklung beeinflussen die Nachfrage im Bereich der weißen Ware negativ. Durch die hohe Bedeutung des ägyp-tischen Marktes gemessen am Absatzvolumen wirkt sich dieser Trend ne-gativ auf die Gesamtentwicklung des afrikanischen Kontinentes aus. In Südafrika hat sich die Nachfrage nach Haushaltsgroßgeräten im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgeschwächt und verbucht nur noch ein mäßiges Plus von 1,4 Prozent.
Wachstum in Asien setzt sich fort
Angeführt von großen Volkswirtschaften wie China, Indien und Indonesien zeigt der asiatische Kontinent ein hervorragendes mengenmäßiges Wachs-tum von fast 7 Prozent. Durch die Tatsache, dass ländliche Regionen keine staatlichen Förderungen mehr erhalten, wurde das in der Vorjahresperiode zweistellige Wachstum in China zwar deutlich gebremst – Auf der anderen Seite aber wurde die Nachfrage für energieeffiziente Geräte durch eine ab Juni 2012 bis Mai 2013 effektive staatliche Subvention stimuliert. Auch Waschmaschinen mit höheren Beladungskapazitäten haben maßgeblich zum Wachstum in China beigetragen. In Indien verzeichnet der Markt für Haushaltsgroßgeräte ebenfalls eine positive Entwicklung. Die außerge-wöhnlich heißen Sommermonate tragen unmittelbar zum Absatz von Kühl-geräten bei. Die Nachfrage von Geräten mit Nofrost-Technologie und grö-ßeren Nutzinhalten ist dabei am größten.
Lateinamerika nahezu stabil
In der Region Lateinamerika ist die Entwicklung nahezu stabil. Im Kern-markt Brasilien stehen den positiven Trends im Bereich der Wäschepflege Rückgänge aus den Bereichen Kälte und Kochen gegenüber. Weiterhin großes Potenzial hat vor allem der Markt für Waschmaschinen, der bei einer relativ niedrigen Penetration der Haushalte in Brasilien stetig wächst. Hohe Inflationsraten und staatliche Maßnahmen zur Begrenzung von Ein-fuhren beeinträchtigen die Nachfrage in Argentinien. Der Absatz für weiße Ware in Chile und Peru wird durch die gute konjunkturelle Entwicklung, die niedrige Erwerbslosenquote, sowie Investitionen aus dem Ausland stimu-liert.
Entwicklungen bleiben auch künftig positiv
Für das Gesamtjahr 2013 verspricht der weltweite Markt für Elektrogroßge-räte eine positive Entwicklung. Das Thema Energieeffizienz, der Trend zur Hochwertigkeit sowie Komfortmerkmale treiben nicht nur den Markt in den hochentwickelten Ländern, sondern zunehmend auch in den Schwellen-ländern an. Gekauft wird dabei immer mehr über das Internet.
Zur Methode
GfK erhebt im Rahmen des Handelspanels in mehr als 90 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Geschirrspülern, Kühlgeräten, Gefriergeräten, Herden und Backöfen, Kochmulden und -flächen, Dunstabzugshauben sowie Mikrowellengeräten. Die vorliegende Analyse basiert auf Daten aus dem ersten Halbjahr 2013.
Weitere Informationen: Friedemann Stöckle, +49 911 395-2566,
friedemann.stoeckle@gfk.com oder im Messebüro auf der IFA in Berlin vom 6. September bis zum 11. September 2013 (VIP Raum 2, Großer Stern).
Über GfK
GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Annä-hernd 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovati-on und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wis-sen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz der GfK Gruppe 1,51 Milliarden Euro.

Informationen zum Download

GfK___Hochwertige_Elektroprodukte_liegen_im_Trend.pdf

Weitere Informationen:

http://www.gfk.com/de/news-und-events/presse/pressemitteilungen/Seiten/default.aspx


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