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Presseinformation – Nürnberg, 04. September 2013

Online-Geschäft in Westeuropa boomt

GfK-Ergebnisse zum Elektrokleingerätemarkt – erstes Halbjahr 2013
Nürnberg, 4. September 2013 – Der globale Umsatz (ohne Nordamerika) mit Elektrokleingeräten wuchs im ersten Halbjahr 2013 um 3 Prozent über das Vorjahresniveau. Insbesondere die Konsumenten in Europa trugen zu dieser Entwicklung bei. Geräte wie Kaffee- und Es-pressovollautomaten oder kabellose Handstaubsauger waren bei Ihnen besonders gefragt. Der Online-Kauf wird immer attraktiver. Das sind Ergebnisse von GfK zum Elektrokleingerätemarkt anlässlich der IFA 2013 in Berlin.
Der westeuropäische Markt für Elektrokleingeräte entwickelte sich im ersten Halbjahr 2013 positiv und lag 3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zwar hielten sich angesichts der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Lage die Konsumenten in Spanien zurück. Aber vor allem die Verbraucher in Deutschland und Großbritannien zeigten sich konsumfreudig: der Umsatz der beiden größten Märkte Westeuropas stieg im ersten Halbjahr um
9 Prozent beziehungsweise 7 Prozent an. Dabei griffen zahlreiche Konsu-menten zu einem qualitativ höherwertigen und besser ausgestatteten Gerät als in der Vergangenheit.
Der Trend zum Online-Kauf setzte sich in den ersten sechs Monaten weiter fort. Es wurden 21 Prozent mehr Elektrokleingeräte im Internet erworben als im ersten Halbjahr 2012. Während die Bedeutung des Internet-Geschäfts in Spanien und Italien mit einem Umsatz-Anteil von 6 Prozent beziehungsweise 7 Prozent noch relativ gering ausfiel, wurde in Deutsch-land, Großbritannien und den Niederlanden bereits jeder vierte bis fünfte Euro Umsatz online erzielt.
Die Wachstumstreiber unter den Elektrokleingeräten
Doch welche Geräte treiben den Umsatz in Westeuropa am meisten an? Kaffee- und Espressovollautomaten erfreuen sich großer Beliebtheit und ersetzen immer mehr den Bedarf an traditionellen Filterkaffeemaschinen. Zudem erleben Küchenmaschinen und Bodenpflegegeräte mit neuartigen oder ergänzenden Funktionen, wie kabellose Handstaubsauger, Klopf- und Bürstsauger sowie Saugroboter einen wahren Boom.
Der westeuropäische Markt für Kaffee- und Espressomaschinen zeigte wertmäßig insgesamt ein leichtes Wachstum. Der größte Teil dieses Zu-wachses entfiel auf Kaffee- und Espressovollautomaten, wobei insbeson-dere Geräte unter 500 Euro den Markt ankurbelten. Das bedeutendste Wachstumsland bei Vollautomaten war Deutschland mit einem Plus von
10 Prozent. Auch die Absatzzahlen von Pad- und Kapselmaschinen gingen stark in die Höhe, beflügelt durch sehr gute Entwicklungen in Deutschland und Großbritannien. Der Anstieg wird von sinkenden Preisen begleitet – nahezu jedes zweite verkaufte Gerät kostete weniger als 75 Euro.
Der westeuropäische Markt für Bodenpflege entwickelte sich im ersten Halbjahr sehr dynamisch mit einem Umsatzplus von 8 Prozent. Hierbei punkteten gerade die traditionell starken Staubsaugermärkte Deutschland und Großbritannien mit jeweils fast 13 Prozent Wachstum. Das Segment der kabellosen Handstaubsauger boomt und konnte mit einem Plus von
89 Prozent die bereits positive Entwicklung im Vorjahr fortsetzen. Vor allem in Großbritannien gefolgt von Deutschland und Frankreich war dieses Pro-dukt der Renner. Im größten Segment, den Bodenstaubsaugern, zeichnete sich ein kontinuierlicher Zuwachs der beutellosen Geräte ab. Wohingegen sich die Geräte mit Beutel leicht negativ entwickelten. Allen voran zeigte Deutschland mit 22 Prozent die höchste Zuwachsrate bei den beutellosen Staubsaugern. Ebenso lagen Saugroboter weiter im Trend. Die bedeu-tendsten Wachstumsländer für diese Geräte waren Deutschland mit einem Umsatzplus von 63 Prozent und Spanien mit 21 Prozent.
In Westeuropa erhöhte sich der Umsatz im Bereich Körperpflege um
3 Prozent. Das größte Wachstum resultierte aus dem Segment der elektri-schen Mundpflege: Mundduschen entwickelten sich in allen Ländern posi-tiv. Starken Einfluss auf das wertmäßige Wachstum der elektrischen Zahn-bürsten hatten Deutschland und Großbritannien. Klassische Haartrockner erlebten einen Aufwind (Plus 4 Prozent) in allen westeuropäischen Ländern. „Bartstyling“ lag weiter im Trend und somit unterstützte das Segment „Grooming“ – mit Haarschneidern, Bartschneidern und Multigroomern - die positive Entwicklung im Bereich Körperpflege. Auch Produkte zur Haarent-fernung mittels Laser/“IPL“ (Intense Pulsed Light) waren für die Konsumen-ten attraktiv. Wenn auch noch mengenmäßig auf kleiner Basis, verzeichne-ten Geräte zur Hand- und Fußpflege sowie Gesichtsreinigung ein starkes prozentuales Wachstum.
Der Umsatz auf dem westeuropäischen Bügeleisenmarkt ging um 6 Pro-zent zurück. Neben der negativen Entwicklung der beiden bedeutendsten Segmente Dampfbügelgeneratoren (Minus 9 Prozent) und traditionelle Dampfbügeleisen (Minus 4 Prozent) in Westeuropa, gab es Lichtblicke in Deutschland für Aktivbügelsysteme (Plus 17 Prozent) und Generatoren mit permanenter Wasserzufuhr (Plus 15 Prozent).


Zur Methode
Die GfK erhebt im Rahmen des Handelspanels in mehr als 90 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Elektrokleingeräten in den Bereichen Heim-Komfortprodukte, Getränkezubereitung, Küchenhilfen, Körperpflegeprodukte und Ersatzbedarf. Für den westeuropäischen Markt liegen dieser Auswertung Informationen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den Niederlanden für das erste Halbjahr 2013 zu Grunde.
Weitere Informationen: Udo Jansen, +49 911 395 2936,
Udo.Jansen@gfk.com oder im Messebüro auf der IFA in Berlin vom 6. September bis zum 11. September 2013 (VIP Raum 2, Großer Stern).
Über GfK
GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Annä-hernd 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovati-on und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wis-sen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz der GfK Gruppe 1,51 Milliarden Euro.

Informationen zum Download

Online_Geschaeft_in_Westeuropa_boomt.pdf

Weitere Informationen:

http://www.gfk.com/de/news-und-events/presse/pressemitteilungen/Seiten/default.aspx


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