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FAMA - Herbsttagung 2017
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Presseinformation – Düsseldorf, 11. August 2014

ALUMINIUM 2014 setzt auf Nachhaltigkeit und internationale Märkte

• Fachmesse zur 10. Auflage weiter auf Wachstumskurs
• 950 Aussteller aus 50 Nationen erwartet

Weltweit wächst der Einsatz von Aluminium kontinuierlich. Vor allem der Verkehrssektor erweist sich als Wachstumstreiber, die CO2-Reduktionsziele in Europa und den USA schieben die Nachfrage nach Leichtbaumaterialien an. Aber auch der Bausektor und der Verpackungsbereich verzeichnen gute Wachstumsraten. Die steigende Nachfrage aus allen wichtigen Anwendungsmärkten spürt auch die weltweit größte Branchenmesse, die ALUMINIUM 2014. Rund 950 Aussteller aus 50 Nationen werden vom 7. - 9. Oktober auf dem Düsseldorfer Messegelände erwartet – eine neue Bestmarke.

Nach dem gelungenen Standortwechsel von Essen nach Düsseldorf vor zwei Jahren stehen die Zeichen zur 10. ALUMINIUM auch weiterhin auf Wachstum. „Die Entscheidung für Düsseldorf war zukunftsweisend für die Entwicklung der Messe. In Düsseldorf können wir auch 2014 qualitativ und strukturiert weiter wachsen“, sagt Michael Köhler, Event Director der ALUMINIUM.

Mit Unterstützung des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie und der EAA European Aluminium Association zeigt die ALUMINIUM 2014 das volle Leistungsspektrum der Branche: von der Produktion des Werkstoffs über die Verarbeitung bis zum Endprodukt.

Dabei orientiert sich die Messe an der Prozesskette, von der Primärproduktion (Halle 9) über Guss- und Wärmebehandlung sowie Recycling (Halle 10) und Halbzeuge sowie dazugehörige Technologien (Hallen 11 & 12) bis zur Oberflächenbehandlung, dem Schweißen & Fügen und der Metallbe- und verarbeitung (Halle 13). Neben Herstellern und Verarbeitern zeigen sich auch zahlreiche Machinen- und Anlagenbauer auf der ALUMINIUM.

Von den großen Keyplayern wie Alcoa, Constellium, Hydro, Trimet, Rusal, SMS, BWG, Sapa oder Quatar Aluminium bis zu kleineren Spezialanbietern ist die internationale Aluminiumindustrie auch in diesem Jahr in Düsseldorf vertreten. Unter den 950 Ausstellern sind zudem 46 Unternehmen, die bereits seit der ersten ALUMINIUM 1997 dabei sind, wie Achenbach Buschhütten, Assan Alüminyum, Ebner Industrieofenbau, Hertwich Engineering, Otto Junkers, SMS oder Wagstaff. „Die ALUMINIUM-Messe in Deutschland ist bei weitem die beste und effizienteste Industriemesse für die Aluminiumbranche. Ebenso wie die Messe hat sich auch Assan Alüminyum in den vergangenen Jahren stürmisch entwickelt, und jeder hat zum raschen Wachstum des anderen beigetragen“, sagt Arbek Akay, Strategy and Planning Director von Assan Alüminyum. Und auch Svein Richard Brandtzæg, President und CEO von Hydro, setzt auf die ALUMINIUM als Spiegelbild und Wachstumsfaktor für die Branche: „Seit der ersten ALUMINIUM 1997 hat sich die weltweite Nachfrage nach Aluminium praktisch verdoppelt. Und bis 2030 könnte sie sich noch einmal fast verdoppeln“.

Messe präsentiert die gesamte Aluminium-Welt
Mehr als 50 Nationen versammeln sich auf der ALUMINIUM 2014. Zu den größten Ausstellernationen gehören (nach Deutschland) in diesem Jahr Italien (mit mehr als 100 Ausstellern), dicht gefolgt von der Türkei und China. Neben dem europäischen Ausland sind auch Nordamerika, die arabischen Staaten und Asien auf der ALUMINIUM stark vertreten. Die internationale Relevanz der Messe machen zudem die Länderpavillons deutlich, darunter zwei Chinesische (Halle 9+12), der Niederländische, der Dänische sowie der Nordic Pavillon, auf dem sich Unternehmen aus Norwegen und Island versammeln.

Themenpavillons und Innovation Areas setzen Akzente
Mit ihren Themenpavillons bietet die ALUMINIUM den Besuchern einen gebündelten Überblick über einzelne Schwerpunktthemen. Zentrale Anlaufstelle zum Thema Oberflächenbearbeitung ist das Competence Centre Surface Technology in Halle 13. Hier zeigen 25 Aussteller ihre Technologien zum Beschichten, Lackieren oder Anodisieren von Aluminium. Weitere Themen sind der Korrosionsschutz sowie Prüf- und Messverfahren. Unterstützt wird der Pavillon vom Verband für die Oberflächenveredelung von Aluminium (VOA) und der Qualitätsgemeinschaft für die Stückbeschichtung von Bauteilen (GSB International). In einer Sonderschau werden auf dem Stand der Verbände besonders interessante Beschichtungsverfahren an einzelnen Exponaten präsentiert.

„Alles aus einem Guss“ heißt es im Gießereipavillon (Halle 10), auf dem sich Aussteller aus den Bereichen Sand-, Kokillen- und Druckguss zeigen. Unterstützt wird die Gemeinschaftsstand vom Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie.
In der Halle 9 präsentiert sich die aluminiumherstellende Industrie. Der Primärpavillon setzt dabei auf Technologien für die Alumina- und Aluminium-Produktion, die Ausrüstung für Alumina-Transporte sowie Elektrolyse-Technologien für die Anodenproduktion.

Der Metallbe- und -verarbeitung widmet sich der Schweißen- und Fügenpavillon in Halle 13. Im Mittelpunkt stehen Anlagen, Maschinen, Ausrüstung und Hilfsmittel zum Fügen, Trennen und Beschichten von Aluminium. Auch Techniken zum Aluminiumschweißen, -kleben, -löten, -fügen oder -trennen sind hier zu finden.

Recycling Pavillon feiert Premiere
In der Aluminiumindustrie gewinnt „Urban Mining“ zunehmend an Bedeutung. Gebrauchtes Aluminium gilt als ergiebige und unverzichtbare Rohstoffquelle. Mit dem Recycling-Pavillon schafft die Messe erstmals einen eigenen Anlaufpunkt für die Recyclingbranche - und spiegelt gleichzeitig die verstärkte Ausrichtung der Aluminiumindustrie auf die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wider. Auf dem Gemeinschafsstand in Halle 9 zeigen spezialisierte Industrieunternehmen aus Deutschland, Italien, Spanien, China und Dubai ihre Lösungen zur Wiederaufbereitung des Leichtmetalls.

Magnesium Area
Magnesium spielt vor allem für die Härtung von Aluminiumlegierungen eine wesentliche Rolle. Die Magnesium-Area in Halle 10 widmet sich aktuellen Anwendungsbeispielen. Unterstützt wird der Magnesiumpavillon von der Europäischen Forschungsgemeinschaft Magnesium e.V. (EFM). Vom 6. und 7. Oktober findet zudem begleitend das Magnesium Abnehmer- und Automotive in Düsseldorf statt.

Innovation Areas
Neue Ideen und Hightech-Produkte zum Anfassen stellen die ALUMINIUM-Aussteller unterdessen auf den Innovation Areas vor. Im Rahmen von zwei Sonderschauen zu den Themen „Automotive“ und „Building“ wird den Besuchern die Vielfältigkeit von Aluminium „greifbar“ näher gebracht. Die Sonderflächen befinden sich in Halle 13.
Forum Forschung, IFAM
Im Forum Forschung, das vom Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Materialforschung (IFAM) unterstützt wird, präsentieren Forschungsinstitute ihre aktuellen Projekte. Im Rahmen einer begleitenden Vortragsreihe werden Fertigungstechnologien, Fragestellungen aus der Logistik in der Fertigung, Beschichtungs- und Fügetechnologien sowie neue Anwendungen von Aluminium vorgestellt.

International Forum rückt Märkte in China und Indien in den Fokus
Mit Ausstellern aus 50 Nationen bietet die ALUMINIUM den größten Überblick über die Branche und die Zukunftsmärkte. Mit dem neuen „International Forum“ rückt die Messe zwei davon in den Fokus: China und Indien. Das Vortragsforum in Halle 13 richtet sich an deutsche wie internationale Unternehmen, die ihre Aktivitäten in diesen Märkten ausbauen möchten. Vertreter von Botschaften, regionalen Aluminium-Verbänden, Unternehmen oder Steuerexperten referieren über den Markteinstieg, Chancen und Risiken für europäische Unternehmen und Messeauftritte im Ausland. Das International Forum ist für Messebesucher kostenfrei, Vortragssprache ist Englisch.

Recruiting Area
Mit der Recruiting Area bietet die ALUMINIUM einen speziellen Bereich an, indem ausstellende Unternehmen, Studenten und Fachkräfte die Möglichkeit haben sich kennen zu lernen. Von der hauseigenen Online Jobbörse, über den Bewerbungsmappen-Check für Studenten durch die Kaiser Stähler Rekrutierungsberatung GmbH, bis zum Matching zwischen Studenten, Absolventen und Fachkräften auf die ausgehängten Jobangebote und der anschließenden Recruiting Reception in einer entspannten Atmosphäre, ist alles dabei.

ALUMINIUM Conference zeigt Zukunftschancen auf
40 Vorträge, fünf Sessions: Die ALUMINIUM Conference 2014 gibt einen Überblick über die Zukunftschancen des Werkstoffs Aluminium in den unterschiedlichsten Anwendungsmärkten. Unter dem Leitthema "Aluminium – Material for the Future" referieren Materialexperten u.a. von Linde, Novelis, Constellium, Hydro, Daimler, BMW, Henkel, Rio Tinto Alcan, Alcoa über neue Erkenntnisse aus den Bereichen Plant and Equipment, Automotive, Surface und Aluminium Markets. Organisiert wird die internationale Tagung erneut vom GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, dem Partner der Messe. Die Conference beginnt jeweils um 9.30 Uhr. Die Dauer der einzelnen Sessions mit je acht Vorträgen beträgt jeweils einen halben Tag. Konferenzsprache ist Englisch.

EUROPEAN ALUMINIUM AWARD zeigt innovative Stärke
Für viele Neuentwicklungen im Verkehrssektor, dem Maschinenbau, dem Bauwesen oder in der Konsumgüterindustrie ist Aluminium der Ausgangspunkt. Die innovativen Anwendungen werden erneut mit dem EUROPEAN ALUMINIUM AWARD ausgezeichnet, der vom Aluminium Centrum (Niederlande) wieder in Zusammenarbeit mit der EAA European Aluminium Association, dem GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie sowie der ALUMINIUM 2014 vergeben wird. 83 Einreichungen aus 11 Ländern wurden von einer internationalen Jury gesichtet. Ab Ende Ausgust wird aus den Nominierten in der Kategorie „Design & Lifestyle“ zudem ein Publikumspreis durch eine offene Online-Abstimmung ausgelobt. Verliehen werden die Auszeichnungen, darunter sechs Awards und zahlreichen Sonderpreise, im Rahmen der ALUMINIUM Night am 7. Oktober in der CCD Stadthalle
Leichtbau-Gipfel des Jahres: ALUMINIUM und COMPOSITES EUROPE:
Gemeinsam mit der parallel stattfindenden COMPOSITES EUROPE, der Europäischen Fachmesse für Verbundwerkstoffe, bildet die ALUMINIUM ein starkes Messe-Doppel für den Leichtbau. Auf der COMPOSITES EUROPE zeigen mehr als 400 Aussteller die Trends im Bereich der Verbundwerkstoffe – von der neuesten GFK-Generation bis zu den derzeit innovativsten Carbon-Anwendungen im Fahrzeug- und Flugzeugbau. Im Mittelpunkt der Messe stehen die Automatisierung von Produktionsprozessen und die Serienfertigung von Verbundwerkstoffen. Zusammen bringen die ALUMINIUM und die COMPOSITES EUROPE mehr als 1.300 Aussteller zusammen, die in Düsseldorf Schlüsseltechnologien und Anwendungen für die Märkte von Leichtbau-Werkstoffen präsentieren.

Über die ALUMINIUM 2014
Auf der ALUMINIUM 2014, der weltweit größten Branchenveranstaltung der Aluminiumindustrie, treffen sich Aluminiumhersteller, Verarbeiter, Anbieter von Technologien und Ausrüstungen für die Produktion, Weiterverarbeitung und Veredelung. Mit Unterstützung des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie und der EAA European Aluminium Association zeigt die Messe alle zwei Jahre das volle Leistungsspektrum der Branche: Von der Produktion des Werkstoffs über die Verarbeitung bis zum Endprodukt. Zuletzt zählte die Messe 907 Aussteller und 21.508 Besucher. Zur ALUMINIUM 2014 werden mehr als 950 Aussteller erwartet.

Weitere Informationen:

http://www.aluminium-messe.com


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