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FAMA - Herbsttagung 2017
27. + 28. November 2017

FAMA-Messefachtagung in der Landesmesse Stuttgart
 
 
 
 
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Presseinformation – Idar-Oberstein, 08. Oktober 2014

Besucherplus bei der 30. INTERGEM

Die Jubiläumsausgabe der INTERGEM (3.-6.10.2014) verzeichnete einen Zuwachs von zehn Prozent bei den Besucherzahlen. Die 30. Auflage der Spezial-Messe für Edelsteine, Edelsteinobjekte, Perlen, Schmuck und einem Technikangebot konnte damit ihre Pole Position behaupten.

30 Jahre einzigartig! Diesem Motto folgend zeigte sich die Idar-Obersteiner Branche mit ihrem Aushängeschild INTERGEM am ersten Oktoberwochenende wieder von der Sonnenseite. 3500 Besucher (Vorjahr 3200) kamen in die Edelsteinmetropole, um sich das Angebot der 130 Aussteller anzuschauen. „Angesichts der allgemeinen Situation ist die INTERGEM sehr gut gelaufen“, sagt Messegeschäftsführer Kai-Uwe Hille und fährt fort: „Wenn man berücksichtigt, dass viele Messen in diesem Herbst weiter geschrumpft sind bzw. sogar ganz aufgeben mussten, können wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein.“

Besucherrekord am ersten Tag
Vor allem der Auftakt am Tag der Deutschen Einheit erwies sich als goldrichtige Terminierung: Es strömten rund 1150 Einkäufer in die Messehallen. Dieses Rekordergebnis sorgte für regelrechte Euphorie bei den Ausstellern. „Wir haben schon am ersten Tag das Gesamtergebnis der kompletten letzten INTERGEM erreicht“, berichtet Frank Heringer von der Diamond Group. Wolfram Faust von Emil Weis Opale stimmt dem zu: „Am Freitag war es richtig voll und wir haben sehr gute Geschäfte gemacht.“ Allerdings flachte der Besucherstrom an den übrigen Messetagen ab und es blieb unterm Strich bei einem guten Plus.

Malu Dreyer bestätigt Einzigartigkeit
Am Samstagvormittag sorgte der Jubiläumsempfang mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und 300 Ehrengästen für ein volles Foyer. In ihrer Ansprache betonte sie: „Die INTERGEM ist für das Land Rheinland-Pfalz und die Region ein besonderes Aushängeschild. Die Messe verfügt wie die Branche über Alleinstellungsmerkmale, die sie zu den ganz Großen weltweit macht.“ Sie forderte in ihrer Ansprache dazu auf, diese einmalige Positionierung zu pflegen, stifte sie doch auch Identität bei den Menschen der Region. Es kostete vor 30 Jahren Mut, die Messe aus der Taufe zu heben. Man solle nun den Mut haben, die INTERGEM auch weiterzuentwickeln. Jochen Müller, Präsident der Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein sagte in seiner Ansprache: „Die INTERGEM ist eine großartige PR-Veranstaltung für Idar-Oberstein und die Branche, deren Bedeutung größer ist, als viele meinen. Lassen Sie uns das Jubiläum zum Denken nach vorne nutzen.“ Er forderte vor allem die junge Generation, die nun in den Firmen am Ruder sei, dazu auf, die INTERGEM 30 Plus aktiv anzugehen. Idar-Obersteins Oberbürgermeister Bruno Zimmer fügte an: „Das Flaggschiff der Branche war nie ein Selbstläufer. Doch Besucher aus aller Welt wissen dieses feine Schaufenster zu schätzen.“ Dass die Idar-Obersteiner durchaus ihren runden Messe-Geburtstag zu würdigen wissen und sich mit der INTERGEM identifizieren, zeigte am Samstagabend die ausverkaufte und sehr gelungene Messeparty im Mercedes Autohaus.

Vielbeachtetes Rahmenprogramm
Ein Highlight des Rahmenprogramms war das Diamantsymposium mit einer Podiumsdiskussion am Sonntagvormittag. Zahlreiche Messegäste lauschten den Experten bei ihren Ausführungen zur aktuellen Preisentwicklung, der Konkurrenz durch Internetangebote, der angespannten Rohsteinsituation, der je nach Labor unterschiedlich ausfallenden Graduierungen und der Erkennung von Synthesen. Bei einer Vorführung der Diamant-Graduierung durch Christine Roeder-Heiderich vom Diamant Prüflabor sowie Dr. Ulrich Henn von der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft konnten Fachbesucher die Arbeit der Experten live verfolgen. Von der GIA Forschungsabteilung präsentierte Dr. Ulrika D´Haenens-Johannsson das exklusiv der Deutschen Diamant- und Edelsteinbörse zur Verfügung gestellte Diamond Detect Gerät zur Erkennung von Synthesen. Das unterstreicht die internationale Bedeutung des Events.

Internationales Publikum
International war auch das Publikum: „Es kamen mehr Einkäufer, auch aus dem Ausland. Einige kamen sogar aus den USA und Dubai“, berichtet der Messevereinsvorsitzende Dr. Konrad Henn. Wolfram Faust von Emil Weis pflichtet ihm bei: „Wir waren verblüfft, wer alles die weite Reise zu uns auf sich nimmt.“ Auch Heike Faller von Karl Faller freute sich über das internationale Klientel: „Es waren Amerikaner, Briten, Chinesen, Portugiesen und Spanier bei uns am Stand.“ Das bestätigt auch Christian Klein von Ph. Hahn Söhne: „Man sieht, dass das Angebot der INTERGEM interessant ist.“ Und, es wurde nicht nur geschaut sondern auch gekauft. Heike Faller: „Wir haben eine stärkere Nachfrage nach feinen Einzelsteinen registriert.“ Nicole Ripp von Groh + Ripp sagt: „Für uns war diese Messe außerordentlich gut. Das Interesse an naturfarbenen, hochwertigen, außergewöhnlichen Farbsteinen ist nach wie vor sehr groß.“ Auch Achim Grimm von Hermann Grimm ist zufrieden: „Unterm Strich haben die Zahlen gestimmt.“

INTERGEM 30 Plus am Start
Um die Zukunft braucht sich das Aushängeschild der Branche nicht zu sorgen. Denn die meisten Aussteller stehen zu dem Konzept. „Dieses Schaufenster muss uns unbedingt erhalten bleiben“, plädiert Bernd Willi Ripp von Groh + Ripp. Auch Achim Grimm sagt: „Das ist ein einmaliger Imageträger für die Region und ihr bester Werbeträger. Hier kann man sich und seine Leistungen darstellen und im Gespräch mit den Kunden erfahren, was läuft.“ Dieter Hahn stellt klar: „Es gibt keine Alternative.“ Die Messeleitung bemüht sich, die normale Fluktuation mit neuen Ausstellern auch außerhalb der Region, die ein adäquates, hochwertiges Angebot haben, auszugleichen.

Die INTERGEM 2015 findet vom 2. bis 5. Oktober statt.

Weitere Informationen:

http://www.intergem.de


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