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FAMA - Herbsttagung 2017
27. + 28. November 2017

FAMA-Messefachtagung in der Landesmesse Stuttgart
 
 
 
 
FKMAUMAm+a Verlag
 
Presseinformation – Karlsruhe, 28. November 2014

FAMA Herbsttagung 2014 - Messe-Impuls-Preis würdigt herausragende Studienarbeiten

Karlsruhe – Zum zweiten Mal hat der Fachverband Messen und Ausstellungen (FAMA) im Rahmen seiner Herbsttagung den Messe-Impuls-Preis für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten zum Thema Messe- und Ausstellungsmanagement verliehen. Mit dem mit 1000 Euro dotierten Preis sollen die Arbeiten gewürdigt und somit die Young Professionals der Branche gefördert werden.
Die bis zum 31. Oktober eingereichten Arbeiten wurden von einer hochkarätigen Jury bewertet. Ins „Finale“ kamen schließlich die Arbeiten von Julia Ziener aus dem bayrischen Grafrath und Camille Kehr aus Bad Urach, Baden-Württemberg, die ihre Arbeiten im Rahmen der Tagung den Teilnehmern vorstellten.
Die 29-jährige Julia Ziener ging in ihrer Masterarbeit „Ganzheitliches Messemanagement – Ein Leitfaden zur qualitätsorientierten Strategieentwicklung und Implementierung der Messeorganisation in Unternehmen“ der Frage nach, wie ein gewisses Maß an Ineffizienz im Messegeschäft zu umgehen ist und im Gegenzug die Effizienz und Qualität bei Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Messeteilnahme gesteigert werden kann. Ziener ist der Ansicht, dass die Komplexität eines Messeauftritts von ausstellenden Unternehmen häufig unterschätzt wird, wie zum Beispiel die Bedeutung von klar definierten Messezielen, die Bedeutung von ausgebildetem und motiviertem Standpersonal sowie der Kontakt zu den Besuchern im Nachgang der Messe. Ziener erstellte einen Leitfaden für die Integration eines ganzheitlichen Messemanagements, welcher eine strukturierte Planung, Durchführung, Nachbearbeitung und Kontrolle des Messeauftritts ermöglicht.

Camille Kehr (23) präsentierte mit ihrer Bachelor-Arbeit „Business Development“ eine Machbarkeitsstudie für die Realisierung einer Upcycling-Messe. Bei Upcycling handelt es sich um eine Art Müllvermeidung, bei der der vermeintlicher Abfall so umgearbeitet wird, dass er als ein neues, anderes Produkt weitergenutzt werden kann. Auf diese Weise werden Gegenstände neu- bzw. umdesignt, die emotionalen Werte wie z.B. Erinnerungen bleiben dagegen enthalten. Gegenstand der Arbeit war es, anhand einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob die Realisierung einer Upcycling-Messe für den Messe-Veranstalter solutioncube GmBH profitabel ist. Dafür erstellte sie Marktanalysen der Upcycling-Branche, befragte potentielle Aussteller und ermittelte eine Konsumenten-Zielgruppe anhand des Modells der Sinus-Milieus und erarbeitete einen detaillierten Business Case der Aufschluss über die wirtschaftliche Machbarkeit der Messe gibt.

Im Rahmen der FAMA-Night im Karlsruher ZKM wurde am Abend schließlich Julia Ziener mit dem Preis ausgezeichnet. Carola Schwennsen, FAMA-Vorstandsvorsitzende und Jury-Mitglied: „Eine schwere Entscheidung. Alle eingereichten Arbeiten waren absolut überzeugend und machen hoffnungsfroh, dass das Messemanagement auch in Zukunft in guten Händen ist.“


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